Atelierhaus Dachauer Straße e.V.

Kunst braucht
Standort

München braucht
lebendige Kultur

Offene Ateliers 2016
Dachauer Straße 110 g

Fr 22.7. bis So 24.7.16

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Ausstellung im Centro Provincial de Artes Plasticas y Diseño, Havanna

Vernissage:
1. November 2016, 17 Uhr
Ausstellungsdauer:
2. bis 30. November 2016 KünstlerInnen aus dem Atelierhaus: Caterina Albert, Verena Appelt, Irene Fastner, Ingrid Floss, Susanne von Gemmingen-Taslaman, Susanne Koch, Dieter Kunz, Carolin Leyck, Kuno Lindenmann, Nina Annabelle Märkl, Nanette Nusselt, Uwe Oldenburg, Sigrid Pahlitzsch, Cosy Pièro, Gesa Puell, Luise Ramsauer, Sara Rogenhofer, Michael Runschke, Esther Rutenfranz, Barbara Schön, Dieter Villinger, Uli Zwerenz.
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In Augenhöhe

Eine Begegnung zwischen dem Bild und dem, der nie eines hatte.

Präsentation der Edition

Ein Bild braucht ein Zuhause, einen Raum, in dem es sich als Objekt befindet. Es ist nicht nur ein Gegenstand, der einen Raum verändert, sondern ist ein Gegenüber, ermöglicht Begegnung. Obdachlose haben ihr Zuhause verloren und damit auch den Großteil ihres Besitzes. Sie haben keine eigenen Räume mehr und damit auch keine Möglichkeit, sich Kunst anzueignen oder auch im persönlichen Leben an dieser zu partizipieren. Die Aktion „In Augenhöhe“ will auch jenen Teilhabe an Kultur ermöglichen, welchen der Zugang zu dieser nicht möglich oder gar selbstverständlich ist. Denen der Zugang zu kultureller Partizipation aufgrund eines fehlenden Zuhauses oder finanzieller, gesundheitlicher, gesellschaftlicher und sozialer Situation verwehrt ist.

Das Atelierhaus Dachauer Straße e.V. hatte die Idee, das Kulturhaus Milbertshofen ist der passende Ort und das „Haus an der Knorrstraße“ mit dem Katholischen Männerfürsorgeverein aktivierte sein Netzwerk und die Vermittlung zum „Wohnheim für Frauen“ in der Heßstraße. Dabei herausgekommen ist eine Aktion, die beispielhaft auf Möglichkeiten, auf die kreative Kraft und Begegnungsqualitäten bildender Kunst hinweist.

31 bekannte Künstler* stiften für das Projekt "In Augenhöhe" eigene Arbeiten. Während eines Zeitraums von zwei Wochen vor der Ausstellung im Kulturhaus Milbertshofen werden die Bilder im „Wohnheim für Frauen“ und im „Haus an der Knorrstraße“ zu sehen sein. Bewohner der beiden Heime, die sich dafür interessieren, können sich dort ein Bild aussuchen. Einige Künstler besuchen die Häuser, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch zu kommen.

*Künstlerinnen und Künstler, die sich an der Aktion beteiligen: Caterina Albert, Verena Appel, Sabine Berr, Irene Fastner, Ingrid Floss, Susanne v. Gemmingen-Taslaman, Paul Huf, King Kong Kunstkabinett, Rudi Klaffenböck, Susanne Koch, Dieter Kunz, Caroline Leyck, Lilith Lichtenberg, Rolf Liese, Kuno Lindenmann, Gabriele Lockstaedt, Nina Annabelle Märkl, Nanette Nusselt, Uwe Oldenburg, Sigrid Pahlitzsch, Cosy Pièro, Gesa Puell, Luise Ramsauer, Sara Rogenhofer, Michael Runschke, Esther Rutenfranz, Richard Schleich, Barbara Schön, Carin E. Stoller, Dieter Villinger und Uli Zwerenz.

Podiumsdiskussion

Das Areal zwischen Dachauer- und Schwere-Reiter-Straße ist eines der letzten innerstädtischen Reservate das vorwiegend von Künstlern und anderen Kreativen genutzt wird. Auf ihm befindet sich das Atelierhaus für Bildende Künstler, mit weiteren Hallen und Gebäuden für das Pathos-Transport-Theater und die Tanz-Performance-Musik Schwere Reiter. Diese künstlerisch genutzten Gebäude sollen zugunsten einer Neubebauung abgerissen werden.